Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)

Die Schilddrüse hat vielfältige Aufgaben im Zusammenspiel verschiedener Hormone und Körperfunktionen.

Das Tückische an der Schilddrüsenunterfunktion sind ihre vielfältigen Symptome, die niemals einheitlich sind, bei jedem Hund anders ausfallen und nicht zwangsläufig zusammen auftreten müssen. Meist erkranken Hunde klinisch im Alter von 1-4 Jahren.

Häufig auftretende Symptome sind: der Hund wirkt müde, schlapp, fast schon apathisch ohne Fieber zu haben. Geringe Ausdauer. Meist Gewichtszunahme bei nicht vermehrter Futteraufnahme, gleichzeitig aber kaum noch Muskulatur. Das Fell wächst nur langsam nach, ist trocken, stumpf und evtl. struppig. Die Haut ist ebenfalls trocken, heilt schlecht. Im Kopfbereich kann es zum „Myxödem“ kommen, bei dem die Unterhaut sich verdickt, so dass es zu stark hängenden Lefzen und einem grimmigen Augenausdruck durch hängende Oberlider kommt. Insgesamt erscheint der Gesichtausdruck „traurig“. Verlangsamter Herzschlag.

Es kann zu einem Verlust der Haare auf dem Nasenrücken kommen.

Z.T. können neurologische Probleme auftauchen wie vermehrte Aggression, erhöhte Angst gegenüber optischen oder auch akustischen Reizen. Manche Hunde schleifen mit den Zehen über den Boden, als ob sie nicht mehr die Kraft hätten, ihre Pfoten richtig zu heben. Auch Stolpern ist möglich.

Das Wärmebedürfnis steigt, Kälte wird ausgewichen.

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